Blick von der Ortschaft Homene Dessus zum kleinen Bergort Vens. Autor: Dominicus Johannes Bergsma (bearbeitet) Blick von der Ortschaft Homene Dessus zum kleinen Bergort Vens. Autor: Dominicus Johannes Bergsma (bearbeitet)

Die Alpinortschaft Aosta, Römerstadt am Fuß der Alpenpässe im Nordwesten Italiens, übergibt dem Aostatal seinen Namen. Das Tal ist mit Frankreich und Schweiz angrenzt und ist eine eigenständige Region. Umschlossen wird das Tal im Westen vom Mont-Blanc, im Norden vom Matterhorn und Monterosa-Gruppe, im Süden vom Gran-Paradiso-Massiv. Der Mont-Blanc, auch „weiße Berg“ genannt, zwischen Frankreich und Italien ist mit 4.810 Metern der höchste der Alpen und der EU. Aufgrund seiner strategischen Lage, an den mittelalterlichen Handelswegen wurden zahlreiche Zollburgen und Bergfestungen errichtet.
Der Nationalpark Gran Paradiso, zu Füßen des gleichnamigen Granitbergs (4.061 m.ü.M.), ist der älteste Italiens. Königlichen Jagdreservat bis 1922, der Park umfasst heute eine Fläche von über 70.000 Hektar.

Schloss der Königin Margherita di Savoya - Autor: Kabu96 (bearbeitet)

Das Schloss der Königin Margherita di Savoya trohnt in Gressoney-Saint-Jean, Märchenschloss am Fuß des Ranzolapasses, über das ganze Aostatal bis zum Lyskamm-Gletscher. Zwischen 1899 und 1904 erbaut, wurde im 1981 von der Aosta-Tal Region gekauft und ist heute zur Besichtigung geöffnet. Das Schloss besteht aus fünf Spitztürmen und einem felsigen Garten, in dem typische Pflanzen der Alpenregion sowie seltene Duftpflanzen wachsen. Weitere Nebengebäude sind die Villa Belvedere, ursprünglich Gästehaus und königliche Gendarmerie, und das "Romitaggio Carducci" Häuschen, das dem Dichter, Bewunderer und “Minnesänger” der Königin, gewidmet ist.

Castello di Fénis - Autor: Rosario Lepore (bearbeitet)

Im gesamten Aostatal gibt es mehr als 80 Schlösser und Burgen und viele kann man mit Eintrittskarte besichtigen. Das Castello di Fénis liegt auf einer leichten Anhöhe im Aostatal und diente ausschließlich als prestigeträchtiger Wohnsitz der Familie Challant. Die Burg diente, im Gegensatz zu den anderen Schlösser des Tales, nie zu Verteidigungszwecken.